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Du arbeitest in einem Handwerksbetrieb? Bewerte ihn ehrlich und ungeschminkt und verschicke das Ergebnis als Film!

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Faire Löhne im Handwerk: Tarifbindung sichert Fachkräfte

Gute Arbeit ist vor allem Arbeit mit fairem Lohn. Handwerksbetriebe, die Mitglied einer tarifgebundenen Innung sind, gehen dabei in der Regel mit gutem Beispiel voran. Denn die Innungsmitgliedschaft macht oft den entscheidenden Unterschied: Jeder Innungsbetrieb stärkt die Innung - und so auch die Tarifpartnerschaft mit den DGB-Gewerkschaften. Das sorgt für hohe Tarifbindung mit fairen Tariflöhnen.

Gute Bezahlung wird im Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen immer wichtiger. Denn die Beschäftigten wissen, was ihre Leistung wert ist. 93 Prozent der jungen BerufseinsteigerInnen geben laut einer vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Auftrag gegebenen Umfrage an, dass sie bei der Berufswahl auf gute Verdienstmöglichkeiten achten. Doch in manchen Handwerksbranchen werden nicht einmal mehr in der Hälfte der Betriebe Tariflöhne gezahlt.

Neben guter Bezahlung bedeutet Gute Arbeit auch: Arbeit mit sozialer und beruflicher Sicherheit bis ins Alter, mit Arbeitnehmerbeteiligung, mit Arbeits- und Gesundheitsschutz und ohne Diskriminierung. Nur mit rundum guten Arbeitsbedingungen wird es Handwerksbetrieben gelingen, gut ausgebildete und engagierte Fachkräfte dauerhaft an sich zu binden.

Wir bieten Beschäftigten die Möglichkeit, in einem kurzen Fragebogen ihren Handwerksbetrieb zu bewerten und ihre Arbeitsbedingungen zu testen. Die Ergebnisse des Tests können sie dann mit ihren Kolleginnen und Kollegen teilen.

Für uns ist klar: Gute Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung sind die beste Imagekampagne, die beste Nachwuchswerbung und die beste Möglichkeit, Fachkräfte zu finden und zu halten.

Deshalb sagen wir "Handwerk: gute Arbeit, fairer Lohn."

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Neuigkeiten

  • TarifIG Metall: Tarifabschluss im KFZ Handwerk in Mecklenburg Vorpommern

    3,0 und 2,8 Prozent mehr Geld für Beschäftigte
    Rostock. Die Beschäftigten des Kfz-Handwerks in Mecklenburg-Vorpommern bekommen mehr Geld. IG Metall Küste und Arbeitgeber haben sich in der zweiten Verhandlungsrunde auf eine Erhöhung der Entgelte um 3,0 Prozent ab 1. August 2015 geeinigt. Vom 1. November 2016 steigen sie um weitere 2,8 Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2017. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich im gleichen Maße, zunächst ebenfalls ab dem 1. August 2015, in der zweiten Stufe aber schon ab dem 1. August 2016. Von dem Tarifabschluss profitieren rund 500 Beschäftigte, die in tarifgebundenen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten.
    Friedhelm Ahrens, Tarifsekretär der IG Metall Küste: "Ich freue mich für die Kolleginnen und Kollegen, sie haben einen guten Abschluss verdient. Die Beschäftigten werden an der wirtschaftlich positiven Lage im Kfz-Handwerk angemessen beteiligt. Das ist ein gutes Signal der Branche, um auch in Mecklenburg-Vorpommern für Fachkräfte attraktiv zu bleiben."

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  • TarifIG Metall: 5,8 Prozent mehr im Kfz-Handwerk der Pfalz

    Deutliche Entgeltsteigerung auch in der Pfalz
    Kaiserslautern. Die 7.500 Beschäftigten im Kfz-Handwerk in der Pfalz bekommen ab dem 1. Juni 2015 mehr Geld. Das Einkommensplus von 5,8 Prozent wird schrittweise eingeführt: Die Entgelte werden ab dem 1. Juni 2015 um 2,9 Prozent erhöht und ab dem 1. November 2016 um weitere 2,9 Prozent. Auch für Auszubildende gibt es mehr Entgelt in zwei Stufen. Ab August 2015 und ab August 2016 werden die Ausbildungsvergütungen um jeweils um 2,9 Prozent erhöht.
    "Für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk in der Pfalz ist das ein kräftiges Einkommensplus", so der Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger. "IG Metall Mitglieder profitieren von guten Tarifverträgen. Das ist ein starkes Argument, um IG Metall Mitglied zu werden."
    Die Tarifverträge haben eine Laufzeit bis zum 30. April 2017.

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  • TarifIG Metall: Tarifergebnis Kfz- Handwerk Thüringen

    5,8% mehr für das Kfz-Handwerk in Thüringen
    Auch für die 8.000 Beschäftigten im Kfz-Handwerk Thüringen konnten deutliche Einkommensverbesserungen erzielt werden.
    Das Tarifergebnis sieht eine schrittweise Entgeltsteigerung von 5,8 Prozent vor.
     
    Die Vergütung wird ab 1. Juli 2015 um 3 Prozent und ab 1. Oktober 2016 um weitere 2,8 Prozent steigen.
     
    Die Ausbildungsvergütungen werden für des erste Ausbildungsjahr um 35 € und für das zweite bis vierte Ausbildungsjahr um 30 € erhöht.
    In 2016 werden die Ausbildungsvergütungen um weitere 20€ für alle Ausbildungsjahre erhöht.
     
    "Für die Beschäftigten in Thüringer Kfz- Werkstätten und Autohäusern ist das ein deutliches Einkommensplus über zwei Jahre. Das haben sie sich verdient", so der Verhandlungsführer der IG Metall, Josef Windpassinger. "IG Metall- Mitglied zu sein lohnt sich und es ist ein starkes Argument um neue Mitglieder zu werben!"

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  • TarifIG BAU: Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerk: Mehr Geld in Bayern

    Die Löhne im Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerk für das Bundesland Bayern werden ab dem 1. Juli 2015 um 5,6 Prozent angehoben. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 23 Monate, beginnend am 1. Juli 2015 bis zum 31. Mai 2017.
    Der Ecklohn beträgt ab 1. Juli 2015 15,95 Euro. Der Helferlohn steigt ab dem 1. Juli 2015 in der Einstiegslohngruppe auf 11,96 Euro und nach 12 Monaten auf 12,76 Euro.
    Mit einer um 12,3 prozentigen Steigerung wurden die Ausbildungsvergütungen erhöht, um den Beruf für Jugendliche attraktiver zu machen.
    Die Ausbildungsvergütungen betragen ab dem 1. September 2015 im 1. Ausbildungsjahr: 620,00 Euro, im 2. Ausbildungsjahr: 698,00 Euro, im 3. Ausbildungsjahr: 775,00 Euro.

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  • TarifIG BAU: Tarifrunde im Gebäudereiniger-Handwerk

    Erste Runde der Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt
    Leipzig - Ohne Ergebnis endete die heutige erste Runde der Tarifverhandlung für die rund 600 000 Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks trennten sich am Abend nach mehrstündigen Verhandlungen in Leipzig. Unterbrochen wurden die Gespräche von einer lautstarken Demonstration, mit der mehrere hundert Gebäudereiniger vor dem Verhandlungssaal ihren Forderungen nach höherem Lohn, Ost-West-Angleichung und einem Tarifvertrag gegen Leistungsverdichtung Nachdruck verliehen haben. "Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor und lehnten Verhandlungen zu einem Tarifvertrag gegen Leistungsverdichtung ab", sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführerin Ulrike Laux. "Wir erwarten nun in der zweiten Runde, dass die Arbeitgeber zu ernsthaften Gesprächen über sämtliche Forderungen der Beschäftigten bereit sind."

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  • TarifIG BAU: Tarifgespräch für die Auszubildenden im Maler- und Lackiererhandwerk

    Am 11. Juni 2015 fand in Mainz ein erstes Tarifgespräch zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages für die Auszubildenden im Maler- und Lackiererhandwerk statt. Sehr deutlich machten die IG BAU-Vertreter zu Beginn des Gesprächs auf die Ausbildungssituation in der Branche aufmerksam. Dem attraktiven Berufsbild stehen unattraktive Rahmenbedingungen und immer wiederkehrende Kritik an der Ausbildungsqualität gegenüber. Im Ergebnis spiegelt sich die Situation in deutlich sinkenden Ausbildungszahlen und einer hohen Abbrecher-Quote wieder. Das aktive Bemühen um qualifizierten Nachwuchs ist eine zentrale Aufgabe der Bran-che. Letztlich müsse neben dem Image auch die Qualität der Ausbildung den modernen Anforderungen des Ausbildungsmarktes und der jungen Generation gegenüber ange-passt werden und die Bezahlung am Ende stimmen. In der anschließenden Diskussion schilderten zwei Kolleginnen aus der IG BAU Ver-handlungskommission - die zurzeit ihre Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk absolvieren - sehr lebhaft ihre eigenen Erfahrungen, was die Arbeitgeberseite sichtlich beeindruckte.

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